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October 10 2017

October 09 2017

September 29 2017

[bundesausschuss_friedensratschlag] Erinnerung: Aktionsberatung der Friedensbewegung_8.10.2017 - Bitte weiterverbreiten

Aktionsberatung der Friedensbewegung am Sonntag, 8. Oktober 2017 in Essen

Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde, liebe Mitstreiterinnen,

Weil wir ein weiteres Treffen der bundesweiten Initiative “Friedensdemo” im Juni für nicht zielführend gehalten haben, steht nun die Vorbereitung des geplanten bundes weiten Treffens von Friedensbewegten am Sonntag, 8. Oktober 2017 in Essen im Plan. Wir hatten verabredet, nach den Aktionen gegen den NATO-Gipfel in Brüssel, gegen G 20 in Hamburg, nach dem Hiroshima-Gedenken im August, dem Anti kriegstag am 1. September 2017 und den Aktionen in Ramstein zum Treffen am 8. Oktober 2017 nach Essen (wegen der Friedensaktionen in Kalkar - 3.10. -und Essen 7.10 -) einzuladen.

Bei diesem Treffen wollten wir uns über die weiteren Aktivitäten der Friedensbewe gung nach den Bundestagswahlen verständigen.

Bei vielfältigen Debatten und Begegnungen von Aktiven der Friedensbewegung aus verschiedenen Zusammenhängen wird eine klare Position gegen die 2 % des BIP für den Rüstungshaushalt und damit eine mögliche Verdoppelung der Rüstungsaus gaben in der Bundesrepublik als wichtigste Aufgabe gesehen. Dazu gibt es inzwi schen von unterschiedlichen Initiatoren Vorschläge für Kampagnen, Aufrufe und Unterschriftensammlungen. Deutlich wird nach den Wahlen ein sichtbarer öffentlicher Protest der Friedensbewegung auf der Straße zu regionalen Aktionen vorgeschla gen. Die Friedensbewegung soll in den Prozess zur Regierungsbildung sichtbar unsere Forderungen einbringen.

Das Treffen findet

am Sonntag, 8. Oktober 2017

ab 11:45 Uhr

im Gewerkschaftshaus Essen

Teichstraße 4, 45127 Essen (Nähe HBF Essen)

statt. Vorschlag für den Ablauf:

11:45 Uhr Beginn

Einführung: Reiner Braun

Herausforderungen für die Friedensbewegung nach den Bundestagswahlen.

13:00 Uhr

Ideen für gemeinsame Aktionen der Friedensbewegung

14:30 Uhr Pause 15:00 Uhr Verabredungen

Ideen für Aktionstag, Aktionsorte, Koordination der Aktivitäten

(wegen der Aktivitäten zum Weltklimagipfel (COP23) vom 6. – 17. November 2017 – wo die Friedensfrage sicherlich eine größere Rolle spielen soll – denken wir über einen Aktionstag der Friedensbewegung am 18. November 2017 nach. vorgesehenes Ende 16:30 Uhr

Wir bitten – für unsere Planung – um kurze Rückmeldungen bis 3. 10. 2017 an die Friedens- und Zukunftswerkstatt, c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77, 60329 Frankfurt am Main, Tel.: 069 24 24 99.50, Fax: 069 24 24 99.51, E-Mail: frieden-und-zukunft@t-online.de

Spenden für die Organisation und Durchführung der Aktionsberatung sind dringend erbeten:
Spendenkonto der Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
Frankfurter Sparkasse IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90

Herzliche, solidarische Grüße

Reiner Braun und Willi van Ooyen

September 28 2017

Protestaktion in Grohnde am 21. Oktober

Am 21. Oktober formieren sich Atomkraftgegner*innen vor dem AKW Grohnde maßstabsgetreu zu einem Airbus 380. Atomkraftwerke sind nicht gegen die Gefahren durch Flugzeugabstürze geschützt; die Aktionsteilnehmer*innen fordern die Entziehung der Betriebsgenehmigung für das AKW Grohnde. Damit die Aktion funktionieren kann, werden viele Menschen benötigt. Sei dabei! Nähere Infos findest Du hier.

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.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen Atomkraftgegner*innen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Mit diesem Newsletter informieren wir über Kampagnen, Aktionen und politische Entwicklungen.

Mehr über .ausgestrahlt: www.ausgestrahlt.de

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Jugend trifft Erfahrung: Workshop #2

Jugend trifft Erfahrung: Workshop #2

Vom 12. bis 14. Oktober findet der zweite Workshop der Veranstaltungsreihe „Jugend trifft Erfahrung“ der BUNDjugend und des Trägerkreises „Atommüllreport“ statt, in dem auch .ausgestrahlt mitarbeitet.

Erneut treffen Jugendliche zwischen 18 und 28 Jahren zum Austausch mit erfahrenen Atomkraftkritiker*innen zusammen. Diesmal dreht sich alles um das Thema Atommülllagerung. Ein Programmpunkt ist der Besuch der Kerntechnischen Entsorgung Karlsruhe GmbH. Workshop-Interessierte können sich hier informieren und anmelden.

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Tag X auf dem Neckar

Tag X auf dem Neckar

Die Vorbereitungen für den nächsten Castor-Transport auf dem Neckar laufen.

Wir rechnen mit der ersten oder zweiten Oktoberwoche.

Wenn es so läuft wie bei den ersten beiden Transporten,

fällt der Tag X wieder auf einen Mittwoch.

Dann werden vor Ort wieder Mitstreiter*innen mit kreativen Protestideen gebraucht.

Der kostenlose SMS-Alarm informiert Dich,

sobald es losgeht.

September 19 2017

Berliner Wassertisch: "Mit 13 Grundgesetzänderungen in den Zentralstaat"

INSTALLATION FÜR DEMOKRATIE-VERGEGENWÄRTIGUNG:

“Mit 13 Grundgesetzänderungen in den Zentralstaat”
Ein Memento vor den Bundestagswahlen

Berlin, 19.9.2017. Der Berliner Wassertisch und Gemeingut in BürgerInnenhand haben heute vor dem Bundesministerium für Finanzen einen ÖPP-Frontalunfall in Szene gesetzt.

Die Bundesregierung hat am Ende ihrer Amtszeit die schnellste Grundgesetzänderung aller Zeiten installiert. Zwischen Gesetzentwurf, dessen Beschluss im Bundestag und im Bundesrat lagen ganze 48 Stunden. Bau, Erhalt und Betrieb deutscher Autobahnen und Schulen werden von 2020 an durch eine private GmbH gesteuert, die teure und intransparente Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) nun per Grundgesetz absichert. Massiv getroffen  von den 13 Grundgesetzänderungen sind die Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Vor Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) wird gewarnt: Sie hebeln mit privatrechtlichen Geheim-Verträgen, Gewinngarantien und internationalen Schiedsgerichten die Demokratie aus.

Ökonomin Gerlinde Scherme kritisiert: “ÖPP ist eine Fahrt gegen die Wand! Schäubles Politik der ‘schwarzen Null’ und der 'Schuldenbremse’ ist der wichtigste Hebel für Privatisierungspolitik. Unter dem Vorwand, 'privates Kapital’ einzubinden, werden langfristige Verträge mit privaten 'Partnern’ geschlossen, um notwendige Investititionen in die
Daseinsvorsorge über Kredite, die die Privaten aufnehmen, zu tätigen.
Doch immer wieder zeigt sich, dass derartige Verträge zu Lasten der öffentlichen Haushalte gehen, der Staat wird in Haftung genommen für 30 Jahre Garantiegewinne und angeblich von den Privaten übernommene Risiken. Diese Erfahrung hat Berlin leidvoll mit dem ÖPP-Modell der ´Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe` gemacht. Der Berliner Wassertisch warnt davor, diesen Weg in Deutschland immer wieder neu zu beschreiten.”

Pressesprecherin Ulrike von Wiesenau konstatiert: “Bei den 13 Grundgesetzänderungen handelt es sich um einen massiven zentralistischen Eingriff in das Staatsgefüge, der Föderalismus wird zur Farce. Private Konzerne, Investoren und Berater sollen die Aufgaben übernehmen, die bisher staatlich durchgeführt wurden. Die Grundgesetzänderungen ermöglichen eine systematische Ausweitung von ÖPP, weil die Bundesverwaltung von nun an Aufträge zentral und systematisiert vergeben und das Management der neuen 'Infrastrukturgesellschaft Verkehr’ allein entscheiden kann, wo und in welchem Umfang ÖPP eingesetzt werden. Wegen angeblicher Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse kann die Gesellschaft jede Transparenz verhindern. Der Bundestag muss künftig nicht mehr zustimmen, er kann nur von aussen versuchen, Einfluss zu nehmen. Auch die Kontrolle durch den Bundesrechnungshof wird massiv erschwert. Spätestens nach der jüngsten ÖPP-Pleite mit Hedge-Fonds beim Autobahn-Projekt A1 wird offenbar: die Bundesregierung muss die gemeinwohlschädigenden Gesetzesänderungen rückabwickeln.”

Der BERLINER WASSERTISCH und GEMEINGUT IN BÜRGERINNENHAND

Pressekontakt:
Gerlinde Schermer  +49(0)178-6344985
Ulrike von Wiesenau    +49(0)1573-4077795 

August 30 2017

Tausende von Bewohnern von Yachen Gar gezwungen, ihre eigenen Behausungen abzureißen

Free Tibet, www.freetibet.org 24. August 2017

Tausende von Bewohnern von Yachen Gar gezwungen, ihre eigenen Behausungen abzureißen 
Ein Augenzeuge konnte bestätigen, daß die chinesischen Behörden mit der Demolierung von Unterkünften in dem seit 1985 bestehenden buddhistischen Institut Yachen Gar unvermindert fortfahren.

Free Tibet erfuhr, daß die chinesischen Behörden weitere Abrißmaßnahmen in der Lehranstalt von Yachen Gar im Bezirk Phalyul der Präfektur Kardze, Osttibet, angeordnet haben. Die Arbeiten haben bereits begonnen, wobei die Bewohner ihre eigenen Behausungen abreißen müssen.

Am 10. August 2017 erließen die Behörden Instruktionen, denen zufolge 3.500 Mönchen und Nonnen gehörende Unterkünfte verschwinden müssen.

Der für diese Anordnung genannte Grund ist, daß in dem Komplex von Yachen Gar Platz zum Bau einer Reihe von Straßen geschaffen werden müsse. So ist die Anlage von sieben Straßen innerhalb des Wohnareals der Mönche und von zehn Straßen innerhalb des Wohnareals der Nonnen vorgesehen. Jede Straße soll 10 m breit sein.

Ein enormer Anstieg der Zerstörung

Yachen Gar beherbergt Tausende von Bewohnern, von denen viele ihre Unterkünfte selbst bauten. Seit 2002 ist Yachen Gar zum Ziel von behördlichen Zwangsmaßnahmen geworden mit Demolierungen und Ausweisungen von Bewohnern. Letztes Jahr wurden 40 Wohnhütten abgerissen, damit Straßen gebaut werden können.

Daß nun 3.500 Behausungen abgerissen werden sollen, bedeutet eine dramatische Zunahme der Demolierungen. Am 12. August begannen die Abbrucharbeiten, wobei die Behörden die Bewohner anwiesen, ihre eigenen Wohnhütten freiwillig abzutragen. Wenn sie dies nicht täten, würde diese Aufgabe den Abbruchbrigaden zugewiesen, die auf die Materialien aus denen die Häuschen gebaut wurden, keine Rücksicht nehmen würden.

Angesichts der Gefahr, auch noch das Baumaterial zu verlieren, fügten sich viele Bewohner der Order. Der leitende Lama von Yachen Gar bot den Bewohnern je 500 Yuan (US$75) als Entschädigung für den Verlust ihrer Häuschen an.

Sie mußten ihre Personalausweise registrieren lassen und ein Dokument mit der Angabe, wie lange sie schon in Yachen Gar wohnen, unterschreiben oder mit ihrem Daumenabdruck versehen. Außerdem verpflichtet das Dokument sie, „das Land und die Religion zu lieben“, sich an ihre Heimatorte zu begeben und niemals mehr nach Yachen Gar zurückzukehren.

Die Bewohner wurden angewiesen, keine Opposition gegen diese behördlichen Befehle zu leisten. Der zuständige Lama von Yachen Gar rief die Bewohner auf, trotz der Demolierungen und Vertreibungen Ruhe zu bewahren und Geduld zu üben.

Er wies sie auch an, keine Äußerungen des Unwillens oder Einzelheiten über die Zerstörungen auf sozialen Medien zu verbreiten. Dennoch gab er seiner Hilflosigkeit und Enttäuschung Ausdruck und sagte, die Order vom August sei „wie ein von einem hohen Berg herabstürzender Felsbrocken, den niemand stoppen könne“. Er könne nachts nicht mehr schlafen.

Ein anderer höherer Lama von Yachen Gar reiste in die TAR, um die Behörden dort zu bitten, daß sie wenigstens diejenigen aus der TAR stammenden Mönche und Nonnen, die noch nicht ausgewiesen wurden, in Yachen Gar wohnen lassen möchten. Seiner Bitte wurde nicht entsprochen.

Seit 2002 wurden schätzungsweise 2.000 Häuschen in Yachen Gar zerstört. 2008 wurden die Restriktionen noch verschärft und eine große Zahl von Mönchen und Nonnen ausgewiesen. Annähernd 3.000 bis 5.000 Personen wurden seit 2008 aus Yachen Gar entfernt, besonders solche, die aus der TAR kamen.

Einige der ausgewiesenen Personen wurden auch zur patriotischen Umerziehung gezwungen, einer demütigenden Prozedur, der oftmals Tibeter als eine Art von Strafe für Proteste oder der Auffassung der Behörden zuwiderlaufende Verhaltensweisen unterworfen werden. Bei diesen Schulungen werden die Tibeter gewöhnlich gezwungen, China Loyalität zu geloben und dem Dalai Lama abzuschwören.

Ebenso wie aus der TAR stammende Bewohner, die hinausgeworfen und nach Hause geschickt wurden, wurden auch Bewohner, die Yachen Gar zu Heimatbesuchen oder aus gesundheitlichen Gründen verlassen hatten, zu den Umerziehungsschulungen geschickt.
Larung Gar in Gefahr

Die Demolierungsorder in Yachen Gar folgte auf ein schlimmes Jahr der Zerstörungen und Ausweisungen in Larung Gar. Über 4.800 Personen mußten diese Lehranstalt seit Juli 2016 verlassen und etwa 4.725 Behausungen wurden eingerissen unter dem Vorwand, gegen die Überbelegung zu kämpfen und Brandkatastrophen zu vermeiden.

Ebenso wie in Yachen Gar wurden die Bewohner von Larung Gar unter Androhung von Gewalt zur Abreise gezwungen, und nach der Rückkehr in ihre Heimatregionen wurden viele von ihnen der patriotischen Umschulung unterzogen.

Free Tibet erfuhr, daß sechs Mitglieder der Chinesischen Kommunistischen Partei diese Woche zu Managern von Larung Gar ernannt wurden und nun Schlüsselpositionen bekleiden werden.
      
Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

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* Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
* Arbeitsgruppe München
* Adelheid Dönges, Packenreiterstr. 18, 81247 München
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* tibet@igfm-muenchen.de, www.igfm-muenchen.de
* Spendenmöglichkeit: IGFM Deutsche Sektion
* Bank für Sozialwirtschaft, Zweck unbedint angeben: Tibet oder AG München
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* Bei den Übersetzungen handelt es sich um nicht autorisierte.
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August 28 2017

August 26 2017

Gegen Gesichtsscans: Südkreuzprojekt fehlt Rechtsgrundlage

Lieber Unterstützer,

am Berliner Bahnhof Südkreuz werden seit drei Wochen die Gesichter von Reisenden digital abgetastet. Unser Gründungsvorstand padeluun hat sich als Testperson für den Feldversuch angemeldet und entdeckt, dass ihm die Bundespolizei einen aktiven, 50 Meter weit sendenden Beacon untergeschoben hat. Das ist ein Vertragsbruch und ein heftiger Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. Deshalb fordern wir, dass der Versuch sofort abgebrochen wird! Erreicht haben wir schon jetzt, dass die Testpersonen und die Öffentlichkeit über die Dauersender informiert wurden. Der Druck auf das Innenministerium wächst – denn die Bundesdatenschutzbeauftragte hat sich unserer Forderung am Mittwoch angeschlossen.

Hätte padeluun sich nicht als Freiwilliger für das Projekt gemeldet, wäre die Öffentlichkeit bis heute nicht informiert: Als er den Transponder, den Versuchspersonen bei sich tragen müssen, in seinen Händen hielt, hat er nicht schlecht gestaunt. Es ist nämlich kein passiver RFID-Chip, mit dem er gerechnet hatte, sondern „blukii“, ein aktiv sendender Beacon. Dieser Mini-Computer sammelt unterschiedliche Daten (Temperatur, Neigung und Beschleunigung) und gibt sie weiter. Ohne die Testpersonen über die Fähigkeiten des Geräts zu informieren, hat die Bundespolizei diese kleinen „Überwachungslabore“ verteilt. Soll das eine informierte Einwilligung sein, wie sie das Gesetz vorschreibt? Nein. Deshalb fordern wir: Der Test muss sofort abgebrochen werden!

Unser Artikel zur Gesichtserkennung am Südkreuz: https://digitalcourage.de/blog/2017/gesichtsscan-beenden 

Kommentierte Bilder der Aktion: https://digitalcourage.de/blog/2017/gesichtsscan-beenden#bilder 

Mit besten Grüßen aus Bielefeld padeluun, Kerstin Demuth, Friedemann Ebelt und das Team von ▶Digitalcourage 

August 25 2017

Offener Brief: Herr Minister Bucholz, wenden Sie Schaden vom Lande Schleswig-Holstein ab! #fehmarntunnel #btw2017 #fehmarnbelt

Liebe BELTRETTER und Unterstützer,

das unten Folgende ist ein Schreiben an den Kieler Verkehrs- und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz, das wir freundlicherweise veröffentlichen dürfen. Gesendet an ministerbuero@wimi.landsh.de – mit alexander.dobrindt@bundestag.de und wolfgang.kubicki@fdp.ltsh.de in cc.
Vielleicht inspiriert es auch andere.

Liebe Grüße

Malin Binding und das BELTRETTER Team

- - -

Sehr geehrter Herr Minister,

die Entwicklung in unserem Bundesland nach der Landtagswahl macht mir erhebliche Sorgen! Die Hoffnung, nach der Wahl würde hinsichtlich Landschaftsschutz, Tourismus und wirtschaftlicher Entwicklung eine größere Hinwendung zur Nachhaltigkeit eintreten, sehe ich derzeit nicht.

Besondere Sorge macht mir dabei das Projekt „Untertunnelung des Fehmarnbelts“ – wieder ein Mammutprojekt (vergleichbar mit dem „Steuergrab“ Hauptstadtflughafen und „Stuttgart 21“) mit unabsehbaren Folgen für das Land Schleswig-Holstein, das ja auch in besonderer Weise in seiner Wirtschaftskraft vom Tourismus an seinen Küsten abhängig ist. Nach allen Verlautbarungen aus Ihrem Ministerium wollen Sie nun dieses Projekt vorantreiben.

Vielleicht sollte man in Ihrem Hause zunächst einmal die zugrundeliegenden Annahmen überprüfen, bevor man Milliarden in ein Projekt steckt, dass sich am Ende nicht einmal rechnet, aber unersetzliche Landschaften und Lebensräume zerstört und auf Jahre hinaus dem Tourismus auf Fehmarn und in den angrenzenden Gebieten schweren Schaden zufügt.

Das Uralt-Gutachten des Bauträgers Femern A/S beruht auf optimistischen Annahmen, die sich aus heutiger Sicht längst überholt haben dürften – oder glaubt man ernsthaft, dass sich ein erheblicher Teil des Verkehrsaufkommens, das derzeit die bestehenden Verkehrsverbindungen über die Jütland-Route auf die zukünftig geplante neue Verbindung umleiten lässt? Und der seinerzeit geschätzte Kostenrahmen (auch auf Deutscher Seite) wird sich mit Sicherheit nicht einhalten lassen.

Inzwischen gibt es verschiedene anderslautende Gutachten, die die getroffenen Annahmen als völlig überhöht erscheinen lassen:

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/Nabu-Studie-Kaum-Bedarf-fuer-Belttunnel www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article209921565/Wird-der-Fehmarnbelt-Tunnel-ein-Milliardengrab.html

Bitte wenden Sie entsprechend Ihres Amtseides Schaden vom Lande Schleswig-Holstein ab und stoppen Sie dieses unsinnige Vorhaben!

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Höper, Lehmbarg 64, 22848 Norderstedt, DE

August 11 2017

IGFM: Chinesische Polizei hat in Osttibet einen hochrangigen Mönch ohne Angabe eines Grundes festgenommen

The Tibetpost International (TPI), www.thetibetpost.com, Tibetan Review, TibetanReview.net, 26. Juli 2017

Die chinesische Polizei hat in Osttibet einen hochrangigen Mönch ohne Angabe eines Grundes festgenommen

Lobsang Tulku, ein Mönch des Klosters Boroe im Bezirk Sershul, TAP Kardze, Provinz Sichuan (ehemals Kham), wurde am 21. Juli 2017 von der Polizei vorgeladen.

„Die Polizei bestellte ihn in das Polizeibüro von Dartsedo ein, und als er eintraf, nahmen ihn Beamte in Zivilkleidung in Gewahrsam“, heißt es aus dortigen Quellen. „Für seine Festnahme wurde kein Grund genannt“.

Er kam in Begleitung des Kloster-Managers und noch einiger Personen, die gleich von der Polizei nach Boroe zurückgeschickt wurden, um seinen Personalausweis zu holen, den er versehentlich nicht mitgenommen hatte.

Die Mönche des Klosters und Tibeter aus den Nachbardörfern begannen sofort mit Gebetsritualen für seine sichere Rückkehr, während einige höhere Mönche und Gemeindevertreter sich eiligst nach Dartsedo begaben, um für seine Freilassung zu plädieren. Doch sie blieben erfolglos.

Die chinesische Polizei hat keinen Grund angegeben, warum sie Tulku Lobsang in Gewahrsam nahm, noch hat sie irgendeinen Hinweis auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort oder andere Informationen gegeben.

Folter, willkürliche Verhaftung und Gefangenhaltung sowie staatliche Überwachung sind ein alltägliches Geschehen in Tibet. Chinesische Soldaten oder Mitarbeiter des Geheimdienstes haben sich in den Klöstern eingenistet und überall wimmelt es von Spionen. In den meisten Teilen Tibets herrscht ein Klima der Furcht, wobei religiöse Gestalten die hauptsächliche Zielscheibe der staatlichen Repression sind. Menschenrechtsorganisationen in der ganzen Welt, die sich mit dieser Lage beschäftigen, erklären einmütig, daß Religionsfreiheit in Tibet einfach nicht existiert.

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

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August 09 2017

Festnahme eines Uiguren in Italien läßt chinesische Einflußnahme in Europa befürchten

Die kurzzeitige Festhaltung eines prominenten Uiguren in Italien vergangene Woche löste bei Menschenrechtsgruppen Alarm aus, denn sie sehen darin ein Zeichen des wachsenden politischen Einflusses Chinas in Europa. Besorgniserregend ist die Rolle, die die internationale Polizeiorganisation Interpol dabei spielte. Seit November 2016 steht sie nämlich unter dem Vorsitz von Meng Hongwei, dem chinesischen Vize-Minister für Öffentliche Sicherheit (1).

Am 26. Juli wurde Dolkun Isa, der Generalsekretär des in München ansässigen Weltkongresses der Uiguren (World Uighur Congress/WUC), von der Polizei in Rom angehalten, als er sich gerade anschickte, zum Italienischen Senat über die Unterdrückung seines Volkes in der westchinesischen Provinz Xinjiang zu sprechen. Herr Isa, der nun einen deutschen Paß hat, wurde in eine Polizeistation gebracht, wo man ihn fotografierte, ihm einen Fingerabdruck abnahm und ihn über drei Stunden lang festhielt.

Die Festnahme wurde ihm gegenüber als Identitätskontrolle hingestellt. Ihm zufolge habe ihm die italienische Polizei jedoch erklärt, daß er aufgegriffen wurde, weil sein Name auf der Interpol Liste der „Roten Ausschreibungen“ (Red Notices) erscheine, die Polizei also in irgendeinem der Mitgliedsländer nach ihm fahnde. China stellte bereits 1997 eine Red Notice gegen ihn aus und setzte Dolkun Isa 2003 auf seine Liste der meist-gesuchten Terroristen. Wie Herr Isa es sieht, eine politisch motivierte Einstufung. „Diese Festnahme war ein Riesenschock für mich, weil ich glaube, daß Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit die Grundwerte des italienischen Staates sind“, sagte er Voice of America. Er zeigte sich entsetzt über die Bereitwilligkeit westlicher Länder, um wirtschaftlicher Vorteile willen dem politischen Druck Chinas nachzugeben.

Es war nicht das erste Mal, daß China versuchte, Herrn Isa daran zu hindern, für die Uiguren einzutreten. Er sagte, dies sei schon zuvor in New York, Süd-Korea, der Türkei und der Schweiz passiert. Der WUC forderte, daß die Europäische Union nachprüfe, ob China Italien bewog, Herrn Isa festzunehmen. „Die EU sollte aufwachen und ihre China-Politik im Hinblick auf politischen Austausch revidieren“, erklärte der WUC-Sprecher Dilxat Rixat. Die EU hat auf die Bitte von Voice of America, sich zu äußern, nicht reagiert.

In China lebende Uiguren klagen schon seit langem über Diskriminierung und die Zwangsassimilierung durch die dominierenden Han-Chinesen. Hunderte von Menschen wurden bei Gewaltausbrüchen zwischen den beiden Gruppen in Xinjiang getötet. Uiguren zufolge sind sie eine Reaktion auf die ethnische Repression. Doch Peking bringt sie mit islamistischem Terror an anderen Orten in Asien in Zusammenhang und antwortet mit immer schärferen Maßnahmen. „Ich sagte immer, daß China das uigurische Problem nach der Methode von Zuckerbrot und Peitsche zu lösen versuchte“, erklärte Dru Gladney, Professor für Anthropologie am Pomona College in Kalifornien. „Doch jetzt sieht es so aus, als würde das Zuckerbrot vollständig weggelassen und die Peitsche in zunehmenden Maße eingesetzt“.

Ab September wird der Gebrauch der uigurischen Sprache in allen Schulen in Xinjiang verboten sein. China verbot auch uigurischen Eltern, ihre Neugeborenen „Mohammad“ zu nennen, oder ihnen überhaupt Namen mit „extrem religiöser Bedeutung“ zu geben. „Das ist genau die Politik des kulturellen Genozids der chinesischen Regierung gegenüber den Uiguren“, erklärte Herr Isa Voice of America. „Die uigurische Sprache ist einer der Hauptfaktoren der uigurischern Identität. Mit einem Sprachwechsel können vielleicht 60 Prozent der Identität verloren gehen. Ein weiterer Identitätsfaktor ist die Religion. Deshalb übt die chinesische Regierung jetzt so großen Druck auf Religion und Sprache aus“, fuhr er fort.

Michael Clarke, ein Dozent am National Security College der Australian National University führte aus, daß Chinas Unterdrückungsmaßnahmen die Beklemmung und die Ängste bei den Uiguren nur noch schüren werden. „Es gibt keinen Zweifel, daß eine solche Politik nicht nur die Spannungen zwischen gewöhnlichen Uiguren und Han-Chinesen verschärfen wird, sondern auch die Beziehungen zu staatlichen Institutionen“, meinte der Dozent.

(1) 10.11.2016, Spiegel-Online, Chinese übernimmt Interpol-Spitze: http://www.spiegel.de/politik/ausland/meng-hongwei-ist-neuer-interpol-praesident-a-1120655.html

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

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August 05 2017

The History of a Forgotten German Camp: Nazi Ideology and Genocide at Szmalcowka by Tomasz Ceran

Although often overlooked, anti-Polish sentiment was central to Nazi ideology. At the outset of World War II, following the annexation of Poland, Hitler initiated a process of ‘depolonization’(Entpolonisierung) which resulted in the death or displacement of a significant number of Poles living in Nazi-occupied territories. One little-known displacement camp which was critical to Hitler’s plans for a ‘purely German’ Pomerania was ‘Szmalcowka’, located in Toru in Reichsgau Danzig-West Prussia. Named after the lard (‘smalec’) factory in which the camp was housed, Szmalcowka was a devastating piece of machinery in Nazi racial policies. By examining policies of indirect extermination through a detailed study of Szmalcowka, Tomasz Ceran explores the terrible consequences of Nazi ideology. On the one hand this book provides an historical account, making extensive use of unique Polish sources and documents in order to describe the daily operation of Szmalcowka and the nature of indirect Nazi oppression in occupied Polish territory more generally. On the other, it provides a human insight into Nazi ideology and practice, drawing on the work of prominent intellectuals such as Hannah Arendt and Albert Camus and elaborating on numerous first-hand accounts by both perpetrators and victims of Nazi violence. Uncovering a forgotten story of World War II history, Ceran’s book is essential reading for scholars and students interested in Polish history and Nazi ideology. 

reviews

‘Much has been written and is well known about the horrors of the Warsaw ghetto and the Auschwitz death camp. Tomasz Ceran breaks entirely new ground with this first account of a labour camp in Torun that tells us much about the Nazi mind-set and reveals in tragic detail the casual de-humanization and indirect extermination of ordinary Polish civilians.’
Harry T. Dickinson, Emeritus Professor of History, University of Edinburgh 

‘This is a fine book.  After painstakingly combing available archival sources in regional Polish archives, the author has succeeded in producing a carefully constructed, focused history of one overlooked detention camp in Nazi-occupied Polish Pomerania. The book makes an important contribution to our understanding of this little-known site and skilfully portrays its significance in the wider context of the wartime German policy of ethnic cleansing, racial sorting, colonization, outright plunder and killing.‘ i.b.
Gordon Horwitz, Associate Professor of History, Illinois Wesleyan University

Imprint: I.B.Tauris
Publisher: I.B.Tauris & Co Ltd

Hardback
ISBN: 9781780768861
Publication Date: 30 Nov 2014
Number of Pages: 256
Height: 216
Width: 138
Illustrations: 16 bw integrated

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For Whose Benefit?

The Biological and Cultural Evolution of Human Cooperation

This book takes the reader on a journey, navigating the enigmatic aspects of cooperation; a journey that starts inside the body and continues via our thoughts to the human super-organism.

Cooperation is one of life’s fundamental principles. We are all made of parts – genes, cells, organs, neurons, but also of ideas, or ‘memes’. Our societies too are made of parts – us humans. Is all this cooperation fundamentally the same process?

From the smallest component parts of our bodies and minds to our complicated societies, everywhere cooperation is the organizing principle. Often this cooperation has emerged because the constituting parts have benefited from the interactions, but not seldom the cooperating units appear to lose on the interaction. How then to explain cooperation? How can we understand our intricate societies where we regularly provide small and large favors for people we are unrelated to, know, or even never expect to meet again? Where does the idea come from that it is right to risk one’s life for country, religion or freedom? The answers seem to reside in the two processes that have shaped humanity: biological and cultural evolution. 

Link: www.springer.com/us/book/9783319508733

August 04 2017

Tibeter in Gansu zur Parade mit chinesischen Flaggen gezwungen

Radio Free Asia, www.rfa.org, 18. Juli 2017

Tibeter in Gansu zur Parade mit chinesischen Flaggen gezwungen 

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Bei einem dreitägigen Sommerfest in der Provinz Gansu zwangen die Behörden tibetische Reiter, mit chinesischen Nationalflaggen zu paradieren, was die tibetischen Zuschauer und Teilnehmer als sehr verstörend empfanden, wie aus einer dortigen Quelle verlautet.

Das Fest, das die traditionelle Picknick-Saison in der Gegend der Stadt Tsoe in der TAP Kanlho einleitet, begann am 17. Juli und dauerte drei Tage lang. „Dieses Jahr wiesen die chinesischen Behörden ganz gewöhnliche Tibeter an, chinesische Flaggen zu tragen und drohten ihnen mit ernsten Folgen, falls sie nicht Folge leisteten“, verlautet aus der Quelle von RFA, die anonym bleiben möchte.

„Die Chinesen hatten die Flaggen für die Prozession bereits hergerichtet. Doch diejenigen, die sie tragen mußten, waren sehr verärgert und tief beleidigt“.

Ähnliche Befehle wurden bereits vor drei Jahren bei einem derartigen Fest gegeben, doch die Tibeter widersetzten sich damals den Anordnungen und trugen statt dessen religiöse Flaggen mit sich, fügte die Quelle hinzu. „So schickten die Behörden etwa 150 chinesische Soldaten, steckten sie in tibetische Kleidung und ließen sie die Flaggen an ihrer statt tragen“.

Daraufhin ordneten die Behörden an, daß sich zukünftig sieben Bezirke von Kanlho an den Paraden zu beteiligen haben. Daher wurden dieses Jahr vier Bezirke von Tsoe, nämlich Tsoe Dentro, Dzoege To, Khagya To und Dokar, zur Teilnahme gezwungen.

Tibeter unter chinesischer Herrschaft sind oft sehr aufgebracht über die ihnen abverlangten Loyalitätsbekundungen gegenüber Peking und protestieren, indem sie ihre tibetische nationale und kulturelle Identität geltend machen.

Am 2. Mai setzte sich ein 16jähriger Schüler aus einer Bauernfamilie namens Chagdor Kyab in der Nähe des Klosters Bora in Kanlho in Brand. In Flammen stehend forderte er Freiheit für Tibet und die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet (1).

(1) 10. Mai 2017 Behörden schikanieren Familie eines tibetischen Selbstverbrennungsopfers, http://www.igfm-muenchen.de/tibet/RFA/2017/ChakdorKyab_10.5.17.html

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

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August 02 2017

Gemeinsam einen Umwelt- und Finanz-GAU verhindern! #fehmarntunnel #großbauprojekt

Liebe BELTRETTER, Unterstützer und Unterzeichner,

wir setzen uns nicht ohne Grund so vehement gegen die geplante so genannte “Feste Fehmarnbeltquerung” ein.
Und wir tragen nicht ohne Grund das T-Shirt mit dem blauen BELTRETTER-Kreuz.

Uns droht ein unfassbar waghalsiges, gigantisches Bau-Ungetüm, das meiner Meinung nach sicher zum Umwelt- und Finanz-GAU werden würde: der Belttunnel!

Dabei geht es nicht nur um den geplanten Belttunnel an sich. Es geht auch um die verniedlichend genannte “Hinterlandanbindung” – eine monströse Güterbahntrasse entlang von noch traumhaften Ferienorten an der Lübecker Bucht.

Ein komplexes Unterfangen voller Risiken. Politiker können die Details schon lange nicht mehr überblicken. Viele wiederholen nur immer wieder die gleichen Phrasen und wollen sich auf das verlassen, was ihnen die dänischen Tunnellobbyisten schreiben und sagen. Ein großer Fehler! Denn wer Milliarden-Euro-Interessen verfolgt, lässt unangenehme Fakten gerne mal weg.

Seit Jahren sollen uns teure Marketing- und PR-Kampagnen aus Dänemark suggerieren, der Belttunnel käme auf jeden Fall, das Ganze sei abgehakt und in Dänemark sei man bereits fertig. Tüdelkram! Gelogen. Es ist falsch. Ebenso falsch wie die sich haltenden Gerüchte, das Tourismusgutachten über die Effekte eines Belttunnels sei phantastisch, oder die Fehmarnsundbrücke wäre alt und müsse weg. Die Wahrheit ist, dass die Tunnelbauer von Femern A/S bei den jüngsten Erörterungsterminen in Lübeck wirklich alt ausgesehen haben. So richtig alt. Berechtigt sind die Hoffnungen, dass die jetzigen porösen Belttunnel-Planungen nicht genehmigt werden können. Und selbst wenn es eine Baugenehmigung gäbe, würde das Projekt aufgrund einer Vielzahl dramatischer Planungsmängel vor Gericht scheitern, da sind wir uns sicher.

So ein Tunnel und die vermeintlichen Vorteile wie zum Beispiel die Fahrzeitverkürzung hören sich im ersten Moment ganz gut an. Wenn man denn nicht genauer hinschaut. Die Wahrheit ist nämlich, dass dieser Tunnel inkl. Hinterlandanbindung erst in ca. 15 bis 20 Jahren fertig sein würde. Wenn es denn eine Baugenehmigung gäbe und er nicht vor Gericht scheiterte. Das bedeutet, dass wir alle hier die nächsten 20 Jahre eine kaum vorstellbar große Baustelle hätten. Die Insel Fehmarn würde am Fehmarnsund auf links und am Fehmarnbelt auf rechts gedreht werden. Und auch dazwischen würde kaum etwas bleiben wie es ist. Die nächsten 20 Jahre würden uns Lärm, Staub und Staus quälen. Eine durch Baggerarbeiten eingetrübte Ostsee und Probleme aufgrund alter Bomben, Torpedos und Munition im Meeresgrund kämen hinzu. Andere Probleme wie das Risiko von Schiffskollisionen mit Folgen wie Ölteppichen (Die Bauarbeiten würden sich permanent ändernde Schifffahrts-Regeln erfordern – auf einer der meist befahrenen Routen der Welt) lassen wir hier mal außer acht.

Ohne Tunnel bräuchte es keine Hinterlandanbindung. Und die Sundbrücke könnte saniert werden und erhalten bleiben. Die Fähren auf der bestehenden Fährlinie zwischen Fehmarn und Dänemark werden in 15 Jahren mit sauberen Motoren fahren, so dass sie die grünere Variante zum Tunnel wären. Und der Verkehr, der durch die feste Fehmarnbeltquerung von Rostock und Kiel abgesaugt werden würde, kann da bleiben, wo er ist. Das freut dort auch die heimische Wirtschaft. Und vermeidet zusätzlichen Verkehr auf Fehmarn.

Wir sind keine Gegner von sinnvollen Infrastrukturprojekten. Die feste Fehmarnbeltquerung inklusive Hinterlandanbindung aber würde einer der wichtigsten Ferienregionen Deutschlands nachhaltig schaden. Unser Wertvollstes wird zerstört: Unsere einzigartige Natur, die Authentizität und Heimat von Kindern und Enkelkindern. Sie gilt es zu bewahren. Helfen Sie weiter mit und tragen Sie dazu bei! Gemeinsam schaffen wir das!

Mit lieben Grüßen

Malin Binding und Karin Neumann von der BELTRETTER Bewegung

July 26 2017

Wiederholt sich mit der Belttunnel-Planung #S21 & #BER ? "Im großen Stil verschaukelt" @spdde @cdu @tagesschau @campact

das kam heute per email rein:

Liebe Beltretter, Unterstützer und Unterzeichner, während der öffentlichen Belttunnel-Anhörung in Lübeck hat es auch diesen bemerkenswerten Appell gegeben. Von Ulrike Stephanie Schulze. Beim Lesen des Statements unten wird mir heiß und kalt.
Liebe Grüße
Malin Binding vom BELTRETTER Team

„In den vergangenen drei Wochen habe ich hier bei der öffentlichen BELTTUNNEL-Anhörung ausgesprochen viel lernen können. Da ich in diesem Punkt sehr strebsam bin, erfüllt mich eine gewisse Dankbarkeit, dass ich an dieser lehrreichen Veranstaltung habe teilnehmen dürfen.

Ich habe zum Beispiel lernen können, dass es – anders als von mir angenommen - für den geplanten Belttunnel, ein Milliardenprojekt dieser Größenordnung, diesen riesigen Eingriff in die Natur, gar keine Planrechtfertigung geben muss. Verkehre, die es nicht gibt, werden mithilfe veralteter Zählungen prognostiziert, wobei es dabei gar nichts ausmacht, ob man dabei auf eine Statistik aus dem Jahr 2002 zurückgreift und den Fehler der ohnehin standardmäßig zu hoch angesetzten Zahlen weiter fortschreibt! Für das Jahr 2015 arbeiten Sie also mit Schätzungen aus 2002 – mir war gar nicht klar, dass so etwas erlaubt ist, und mir war obendrein nicht klar, dass es jemanden geben könnte, der sich sowas traut!! Aber ja, doch, es gibt jemanden: die Zweieinigkeit aus der Tunnelbaufirma Femern A/S und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein! 

Jetzt Petition unterschreiben: weact.campact.de 

Wie überschätzt jedoch auch immer Ihre Prognosen sein mögen – die Zahlen belegen dennoch nur eins, nämlich die völlige Überflüssigkeit Ihres vollkommen überdimensionierten Verkehrsprojektes! Denn mit täglich nur ca. 2200 prognostizierten PKW und 400 LKW Zuwachs lässt sich keine Begründung für ein Projekt dieser Größe finden! Und das übrigens weder mit noch - erst recht nicht - ohne die Verkehre, die über die jetzige Fährverbindung der Scandlines Puttgarden-Rødby fließen (und die Sie sich ja in Ihrer Kalkulation bereits „zu 100% zugeschlagen“ haben, obwohl die Fährverbindung erhalten bleiben wird; da zitiere ich Sie selbst).

Mit der Deutschen Bahn, dem Dritten im Bunde, befinden Sie sich ja in guter Gesellschaft; JENE wiederum versucht, uns mit Lärmsimulationen aufgrund falscher Vorannahmen zu täuschen. Man betont uns betroffenen Bürgern gegenüber, die Güterzüge würden mit 90 km/h durch unsere schöne ostholsteinische Landschaft rattern – während doch die vorliegenden Tabellen selbst aufzeigen, dass ganz real mit Geschwindigkeiten von 140 km/h zu rechnen ist! Die gesetzlich vorgeschriebene und einzuhaltende 49 dB(a)–Isophone wird jedoch nicht gemessen, sondern anhand der theoretisch angenommenen Werte errechnet! 

Jetzt Petition unterschreiben: weact.campact.de 

Dabei habe ich doch zuvor auch gerade gelernt, dass die Güterverkehre abnehmen werden, und zwar etwa um ein Viertel (diese Angabe kommt von Femern A/S selbst); es ist hier ganz und gar unmöglich, den Bedarf nach einer neuen Eisenbahnverbindung HH-København zu erkennen! Die von Ihnen zum Zeitpunkt des Staatsvertragsabschlusses prognostizierte Anzahl von 150 durchfahrenden Zügen haben Sie inzwischen schon auf 79 korrigieren müssen.

Ein privater Investor würde an dieser Stelle aufmerksam werden und das Projekt konsequent stoppen. Aber mit den Geldern von uns europäischen Steuerzahlern lässt sich ja ganz ungeniert umgehen: Wenn es teurer wird als schöngerechnet, fließen Gelder nach (keine Regierung lässt einen nur halb gebauten Tunnel in der Ostsee liegen). Wenn unerwartete Ereignisse auftreten, werden die Bauunternehmer in die Pflicht genommen (ja, auch das habe ich von Ihnen hier gelernt, aber so eine Baufirma ist ja zuweilen überraschend schnell insolvent)!

Jetzt Petition unterschreiben: weact.campact.de 

Außer über großzügig prognostizierte Verkehre, herunterargumentierten Lärm, erheblich variierende Angaben zu den Bauzeiten werden auch Aussagen zu den in Zukunft trotz eines Tunnelbaus angeblich unveränderten Fließgeschwindigkeiten der Ostsee getroffen („Die Ostsee verändert sich nicht, egal, ob wir einen Tunnel in ihr versenken oder nicht“), zu Sedimenten, die ohnehin schon natürlicherweise vorhanden seien und aufgrund dessen über eine Sedimentverdriftung im Zuge des Bauprojektes nicht weiter diskutiert werden müsse, sowie viele weitere nicht belegte Behauptungen und Ungenauigkeiten dieser und jeder Art. Die eine oder andere Verträglichkeitsstudie lassen Sie unter den Tisch fallen und über die lange vor Baubeginn bereits explodierenden Kosten treffen Sie lieber erst gar keine Aussage…

Besonders interessant fand ich auch die Beprobung des Tunnelaushubs: Erst gaaanz viele Proben nehmen zu wollen und dann gar keine mehr! Diese Aussage hat zu einiger Belustigung beim häuslichen Abendessen gesorgt, aber ich habe dann meine Kinder zur Ordnung gerufen und ihnen erklärt: Ja, somacht man das in der Verzahnung als öffentlicher und privater Großauftragnehmer: Je mehr Steuermilliarden im Spiel sind, desto weniger Regeln muss man beachten!! Man darf sich über die Wissenschaft lustig machen und sich über sie erheben. Man kann offensichtlich vieles, wofür es Gesetze gibt, großzügig übergehen. Man kann sogar markig behaupten, es lägen Gutachten vor, wo doch beim besten Willen gar keine aufzufinden sind! 

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IGFM: Protest der Ortsbevölkerung gegen die beabsichtigte Umgestaltung des Klosters Kumbum zu einer Touristenattraktion

Protest der Ortsbevölkerung gegen die beabsichtigte Umgestaltung des Klosters Kumbum zu einer Touristenattraktion

Das Kloster Kumbum, das im Kreis Rushar (chin. Huangzhong) der bezirksfreien Stadt Xining, Provinz Qinghai (vormals Amdo) liegt, blickt auf eine über 600jährige Geschichte zurück. Dem großen Je Tsongkhapa, dem Gründer der Gelugpa-Schule des tibetischen Buddhismus, gewidmet, wurde das Kloster der Legende nach um einen Baum herum angelegt, von dem es heißt, er sei die Geburtsstätte des großen Religionslehrers um das Jahr 1357.

Die Pläne der Regierung, das historische Kloster zu einem Museum und einem Touristenmagnet zu machen, erregten bei der dortigen Bevölkerung starken Widerstand. Ein spontan gebildetes Komitee aus Mönchen und Laien verfaßte als Reaktion auf diese Pläne eine aus neun Punkten bestehende Petition an die Kreisverwaltung von Rushar.

In der Petition, die sich auf die tiefe Verehrung für das Kloster und seine immense Bedeutung für den tibetischen Buddhismus beruft, heißt es: „Mit seiner über 600 Jahren alten Geschichte wird das Kloster Kumbum sowohl innerhalb als auch außerhalb Tibets hoch geschätzt. Wir wenden uns entschieden gegen die Vornahme irgendwelcher Veränderungen an dieser heiligen Stätte“.

Daß sich das Kloster allmählich in eine Touristenhochburg verwandelt und es damit immer schwieriger wird, es zur religiösen Praxis aufzusuchen, ist ein Riesenproblem für die Kommunität.

„Im Laufe von Kumbums langer Geschichte haben sich Hunderttausende wertvoller Artefakte im Kloster angesammelt. Sie werden von den Tibetern bewundert, die Gaben darbringen und die religiösen Reliquien verehren. Indem sich diese heilige Stätte in einen Geschäftsbetrieb verwandelt, wird es immer schwieriger, dort den religiösen Praktiken zu obliegen. Um unserer Geschichte willen können wir diesen Plänen nicht zustimmen, wir sollten vielmehr das Kloster nach Belieben aufsuchen und die Heiligtümer anbeten dürfen“.

„In Wahrheit ist es die Pflicht der chinesischen Regierung, diese alten und wertvollen Reliquien zu schützen. Im Augenblick halten sich die Leute vor Ort noch an die offiziellen Anordnungen und befolgen die Richtlinien der Regierung, doch wenn diese Pläne weiter vorangetrieben werden, kann das Komitee für das, was dann passieren wird, nicht mehr gerade stehen“.

Im jetzigen Stadium der Entwicklung ist es noch unklar, was mit dem Kloster geschehen wird, doch die Einheimischen und die Mönche des Klosters machten deutlich, daß sie sich jeglichen Veränderungen an ihrem Kloster widersetzen. Man wird sehen, wie die Behörden auf diese Petition reagieren.

So wie auch die tibetisch-buddhistische Akademie Larung Gar einer aggressiven Neugestaltung unterzogen wurde, scheint diese Entwicklung einen neuen Trend anzudeuten, daß Hochburgen des Buddhismus in Tibet in attraktive Touristenziele umgewandelt werden. 

Übersetzung: Adelheid Dönges, Revision: Angelika Oppenheimer

Original Artikel: www.thetibetpost.com 

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Unter Strom: Die neuen Spielregeln der Stromwirtschaft by Philip Würfel 

Spätestens seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima ist das Thema Energiewende als generationsübergreifendes Projekt in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Dabei reichen die Wurzeln der Energiewende viel weiter zurück. Wer aber kann von sich behaupten, wirklich zu verstehen, worum es jenseits der oberflächlich geführten Pro-Contra-Debatten geht? Die Mechanismen unserer Stromversorgung sind komplex, und populistische Forderungen von Lobbyverbänden erschweren häufig die objektive Meinungsbildung.

Philip Würfel bringt mit diesem Buch Licht ins Dunkel. Anschaulich erklärt er die komplexen Zusammenhänge der Energiewirtschaft und vermittelt den revolutionären, auch im Ausland viel diskutierten Umbauprozess der Stromversorgung in Deutschland. Zahlreiche Beispiele aus dem privaten wie beruflichen Alltag bescheren immer wieder „Aha“-Erlebnisse beim Lesen. Die überarbeitete und aktualisierte 2. Auflage ergänzt die 1. Auflage um die sich abzeichnenden Megatrends der Elektromobilität und des Pariser Klimaabkommens. 

Über den Autor: Philip Würfel arbeitet im Key-Account Management bei einem führenden Energieversorger in Deutschland. Daneben ist er Hochschuldozent zu den Themenkomplexen “Engergiebeschaffung und Energievertrieb”. Er steht im ständigen Austausch mit Unternehmen, Verbänden und Studenten über die Entwicklungen an den europäischen Energiemärkten. 

Link: www.springer.com/de/book/9783658151638 

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